Psychotraumatologie

Was ist Psychotraumatologie ?

Die Psychotraumatologie ist die Lehre der seelischen Verletzungen (Traumata). Hierbei kommen insbesondere Diagnostik und Therapie von seelischen Verletzungen (Traumatherapie) zum Einsatz.

 

Warum ist die Psychotraumatologie relevant für die Aggressionstherapie ?

Angst und Aggressionen werden von dem gleichen Zentrum im Gehirn gesteuert, dem limbischen System. 

In beiden Fällen werden über dieses Zentrum Stresshormone (Adrenalin) freigesetzt, die im Fall der Angst zur Flucht führen (Flightreaktion) und im Fall der Wut bzw. Aggressionsattacke zum Kampf oder zur der Gewalt führen (Fightreaktion).

Sowohl Angst als auch Aggression stehen miteinander in engem Zusammenhang und folgen spezifischen Verarbeitungsprozessen, die der Psychotraumatologie bekannt sind.

 

Die Erkenntnisse der Psychotraumatologie werden über den Einsatz von spezifischen Verarbeitungstechniken, wie z.B. der EMDR-Methode (Eye-Movement-Desensitisation) angewandt, um grundlegende Verarbeitungsprozesse einzuleiten. 

Hierbei kommt es durch spezifische Desensibilisierung zu einer Veränderung der spontanen Erregungssituation in Situationen, die normalerweise eine Aggressionsreaktion auslösen. Situation und Erregung können somit entkoppelt werden.

Bei der EMDR-Methode werden Augenbewegungen zur Veränderung von aggressiven Gefühlszuständen eingesetzt. Hierbei folgt der Klient der Handbewegung, welche vor den Augen hin- und her bewegt wird.
Dipl. Psych. Michael Kopper Aggressionstherapeut

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