Aggressionen und ihre Therapie - Aggressionstherapie

Im Zentrum für Aggressionstherapie in Köln beschäftigen wir uns schwerpunktmässig mit der Diagnostik und Therapie von Aggressionen und Aggressionsstörungen.

Aggressionen sind natürlich und gehören zum Menschsein dazu. Sie können aber auch destruktiv werden und in Gewalt münden.

Destruktive Aggressionen oder auch Wutanfälle und Wutausbrüche sind jedoch gut therapierbar mit einer hirngerechten Therapie.

Diese muss an den Grundmechanismen der Aggressionsbildung ansetzen und führt damit nicht nur zu erhöhter Selbststeuerung und angemessenem Gefühlsausdruck, sondern kann auch Beziehungsfähigkeit und emotionale Klugheit zur Folge haben.

 

Zusätzlich bieten wir in unserem Zentrum für Aggressionstherapie in Köln regelmässige Informationsveranstaltungen für Angehörige, Interessierte und Multiplikatoren sowie Seminare zur Deeskalation, sowie Mediation an.

 

Nicht nur Angehörige und Opfer der Gewalt leiden unter Aggressionsstörungen eines Mitmenschen sondern oft auch die Betroffenen selbst.

Der Schutz von Angehörigen und Kindern steht an erster Stelle. Er kann nur dann stattfinden, wenn Erwachsene oder Jugendliche in der Lage sind, ihre eigenen Aggressionen zu beherrschen.

 

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Es lassen sich Wege finden.

Aggression, Wutausbrüche, Erwachsene am Beispiel Kinski

Aggressionen und die Fähigkeit mit Gefühlen klug umzugehen ist nicht zwingend abhängig vom Bildungsstand oder dem sozialen Status. Menschen aus allen sozialen Schichten können die Kontrolle über ihre eigene Gefülswelt verlieren. 

An dem Beispiel von Klaus Kinski kann man z.B. auch sehen, was passiert, wenn die Erregung einmal Kontrolle über das Gehirn erlangt hat. In diesem Zusammenhang sprechen wir von Hijacking: Entwicklungsgeschichtlich ältere Anteile (archaische Strukturen) übernehmen nun die Kontrolle über das Verhalten.

 

Die männliche Aggression: Wie funktioniert sie?

Die Aggression und ihre Kontrolle hat nicht nur etwas mit Motivation zu tun. Entscheidend ist das Wissen, wie die Hirnbereiche aktiviert werden können, welche einen bewussten und klugen Umgang mit der innerern Erregung ermöglichen. 

 

Manchmal ist Aggression befriedigend, denn hier wird der Botenstoff Dopamin ausgeschüttet. Betroffene könen auch in Rauschzustände gelangen.

 

Manchmal basiert die Aggression auch auf starken inneren Stress - in diesem Fall dient die Aggression dem Stressabbau.

 

Manchmal kann Aggression auch hilfreich sein - wie z.B. bei tatsächlicher Bedrohung durch Gewalt.

 

Immer jedoch übernehmen archaische, urzeitliche Mechanismen die Kontrolle, wenn es zur Aggressionshandlung (Gewalt) kommt. Und oft erleben die Betroffenen dies als einen Kontrollverlust über ihren eigenen Geist, der meist unerwünschte Folgen hat.

 

Wichtig ist daher, dass Sie lernen, sich für oder gegen eine Aggression entscheiden zu können. Aggression kann auch verwandelt werden in Erfolg, Initiative und positziver Kommunikation.

Das Ergebnis einer gelungenen Therapie ist eine Zunahme der Emotionalen Intelligenz, die zur Zunahme von gelungener, friedlicher und konstruktiver Beziehungsgestaltung mit Menschen führt.

Das Psychologische Boxen als eine Möglichkeit mehr Kontrolle über Aggressionen zu erlangen.

Das Psychologische Boxen ist eine Kombination aus Kampfsportelementen und mentalem Training.

Hierbei handelt es sich um eine von vielen Möglichkeiten, mit Aggressionen umzugehen.

Den Hauptanteil in der Therapie bilden jedoch der Aufbau von Verständnis über Hirnfunktion, Einübung der Fähigkeit Erregung und Handlung voneinader zu trennen und der Aufbau von Emotionaler Intelligenz.

 

Ziel beim psychologischen Boxen ist die Erlangung der Fähigkeit, Aggression wahrzunehmen, emotionale Erregung abzubauen und schließlich zu innerer Ruhe und Balance zu gelangen.

 

Das Psychologische Boxen dient als ein Teilelement der Therapie dem Aufbau von Selbstsicherheit, dem Selbstvertrauen und der Selbstkontrolle.

 

Aggressive Kinder und Aggressionstherapie

Kinder erlernen die Fähigkeit, mit ihrer Gefühlswelt angemessen umgehen zu können einerseits im Elternhaus, andererseits aber auch über Training. Aus diesem Grunde ist es bei Kindern besonders wichtig, auch die Eltern mit in das therapeutische Programm einzubeziehen.

Interview Gewalt bei Kindern: Dipl. Psych. Michael Kopper

Aggressionen sind zunächst gesund und sollten angemessen gelebt werden. Wenn dies nicht der Fall ist und es zu Verdrängungen kommt, können Aggressionen zum Problem werden. Übermäßige Aggressionen, Wutausbrüche, Aggressionsattacken und Gewaltverhalten sind oft Ausdruck einer Aggressionsstörung. Aggressionstherapie kann hier helfen.

Aggressionen in Form von Aggressionsstörungen können auch begleitet werden von übermässigen Macht- und Unterdrückungswünschen. Meist dann, wenn ein Mensch seine Gewalt oder seine Aggressionen nicht kontrollieren kann oder will, ist von einer Aggressionsstörung auszugehen. Die Grundlage dieser Störung bilden zunächst intensive Erregungszustände, die meist eine aggressive Handlung zur Folge haben, um diese Erregungszustände abzubauen.

 

Aggressionen können aufgrund ihrer Hartnäckigkeit langfristig oft nur therapeutisch mit einer spezifischen Aggressionstherapie verändert werden. Hierbei handelt es sich um eine spezifische Therapie, welche die neurologischen Grundlagen und die spezielle Psychodynamik von Aggressionen berücksichtigt. Aggressionstherapie, die nicht zu verwechseln ist mit einem Anti-Aggressionstraining. Antiaggressionstraining wird ebenfalls angeboten und kommt insbesondere in Einzelgruppen und Institutionen zur Anwendung.

 

Das Konzept der neuroaktiven Aggressionstherapie (NAT) setzt an der Grundlage der Aggression, dem zentralen Aggressionsthema (ZAT) an.

Dipl. Psych. Michael Kopper Aggressionstherapeut

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Zentrum für Aggressionstherapie und Gewaltprävention

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